| Gründung |
Das Institut für armenische Fragen e.V. wurde im Januar 1977 in München von Dr. Eduard Oganessian, als Institut für Wissenschaft und Forschung um die armenische Frage gegründet.
Dr. Eduard Oganessian war bis zu seinem Tod, am 22. Juli 2004, Direktor des Institutes.
Im April 1977 wurde das Institut am Amtsgericht München eingetragen und als gemeinnützig anerkannt.
Das Institut für armenische Fragen beschäftigt sich bis heute mit der armenischen Kultur und Geschichte, aber insbesondere mit Themen , die die armenische Frage betreffen. Zudem gehörte zu Zeiten der Sowjetrepublik in Armenien die Dissidentenfrage zu seinem Themenbereich.
Seit seiner Gründung hat das Institut, wie in der Satzung festgelegt, versucht, die armenische Frage der deutschen und europäischen Öffentlichkeit vorzustellen.
Das Institut hat verschiedene Seminare unter Teilnahme von prominenten Persönlichkeiten, u.a. Prof. Dr. Stadtmüller, Prof. Dr. Ermacora, Prof. Dr. Simma, Dr. Toriquian, Prof. Dr. Richard Hovanessian, veranstaltet.
Seit 1998 arbeitet das Institut für armenische Fragen e. V. mit der Akademie der Wissenschaften bzw. mit dem Institut für Völkermord in Armenien zusammen.
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| Institutszweck |
Das Institut bezweckt, auf wissenschaftlicher Basis, den Völkerverständigungsgedanken u.a. zwischen Armeniern und der Türkei zu fördern; dabei trägt es der Vertreibung des armenischen Volkes aus seinem Ursprungsland besondere Rechnung. Es wurden weiterhin ca. 30 wissenschaftliche Beiträge veröffentlicht.
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